Grußwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Weihnachten steht vor der Tür. „Friede auf Erden“ ist eine zentrale Botschaft dieses Festes. Soll Weihnachten ausfallen, weil es so viele Kriege gibt und Unfriede herrscht? Nein. Gott kommt ja mitten hinein in eine friedlose Welt. Wie Licht in die Dunkelheit.
Wir Menschen sehnen uns nach Frieden, aber unser Verhalten passt nicht zu dieser Sehnsucht. Ob in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Gesellschaft, unter den Völkern: Frieden kann man mit der Lupe suchen.
Die Friedensbotschaft der Engel ist eine andere als wir uns das vorstellen. Das sollten wir neu entdecken: Jesus bringt einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Zum Beispiel: Friede mit Gott. Weihnachten feiern wir, dass Gott Frieden in die Welt bringt. Wer Jesus kennt, weiß etwas davon und sieht das als Schatz an. Den Hirten von Bethlehem hat dieser Friede Beine gemacht. Sie mussten das gleich weitersagen.
Manfred Siebald hat für den Weihnachtsfrieden folgende Worte gefunden:
Nicht jenes Warten, wenn die Waffen schweigen, wenn sich noch Furcht und Hass die Waage hält. Wenn sich Verlierer vor den Siegern beugen: nicht der Friede dieser Welt.
Nicht jene Stille, die den Tod verkündet, da, wo es früher einmal Leben gab. Wo man kein Wort und keine Tat mehr findet: nicht die Stille überm Grab.
Der tiefe Friede, den wir nicht verstehen, der wie ein Strom durch unser Leben fließt, der Wunden heilen kann, die wir nicht sehen, weil es Gottes Friede ist.
Der Friede Gottes will in dir beginnen, du brauchst nicht lange, bis du es entdeckst. Was Gott in dich hineinlegt, bleibt nicht innen: Friede, der nach außen wächst.
Ich wünsche Ihnen ein in obigem Sinn friedvolles Weihnachtsfest und Gottes Segen im Neuen Jahr 2026.
Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Pastor