Grußwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

den Monatsspruch für August (siehe Titelseite) höre ich im Zusammenhang mit dem, was ich über andere Religionen weiß. In der Antike rechnete man mit dem Neid der Götter. Darum hielt man sich zurück beim Angeben, Großtun und Prahlen. Man wollte nicht den Neid göttlicher Mächte wecken. Man wollte nicht vom himmlischen Neidradar erfasst werden. Verlust und Entzug irdischer Güter und Freuden drohten sonst.

Jesus offenbart einen Gott, der seinen Menschen das Beste gönnt.

Im Buddhismus spielt das Nichts (Nirwana) eine große Rolle. Alles ist Nichts. Das ist erlösende Erkenntnis. Was wir für wirklich halten, ist Trug und Schein. So wird die Macht des Todes und des Leidens auf Null gesetzt. Allerdings mit Nebenwirkungen: einen Gott, wie ihn die Bibel kennt, gibt es im Buddhismus nicht. Jemand nannte den Buddhismus
darum eine „atheistische Religion“. Wer sich auskennt, wird den Satz nicht wiederholen, der sagt, dass alle Religionen im Grunde gleich sind.

Jesus bringt das Gegenteil von Nichts: die Fülle des Lebens. Das hat wenig mit Geld, Besitz und einem zweiten Jahresurlaub zu tun. Eher mit Freude, Gerechtigkeit, Frieden und Liebe.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in der Sommerzeit von der Fülle des Lebens etwas mitbekommen. Möge Ihr Alltag viele Gelegenheiten aufweisen, in denen Sie schmecken und sehen, wie freundlich der Herr ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Gottes Segen Sie begleitet!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Pastor