Grußwort

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Edendorfer,

kurz nach der Schule machte ich mit zwei Freunden Urlaub in Griechenland. Athen war mit im Programm. Es war für mich ein erhebendes Gefühl, zum antiken Marktplatz zu gehen, weil das der Ort war, an dem Paulus seine berühmte Predigt gehalten hat. Der Monatsspruch für Juli ist dieser Predigt entnommen: „Gott ist nicht fern einem jeden von uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ (Apg 17,27)

Ich erinnere mich bei diesem Vers an ein Plakat aus meiner Jugendzeit:

 

                                         Du kannst Gott

                                         totlachen

                                         totsagen

                                         totschweigen        

                                         aber du kannst ihn nicht hindern

                                         dich zu suchen

                                         dich anzusprechen

                                         dich zu lieben

 

Wir Menschen finden uns in Zusammenhängen vor, die wir selbst nicht hergestellt haben, mit denen wir aber unaufhörlich verbunden und verwoben sind. Gottes Nähe zeigt sich auch darin, dass er uns als Partner sieht: als Haushalter(innen), die seine Schöpfung hegen und pflegen. Auf diesem Gebiet  gibt es viel zu lernen und zu tun. Klima, Tierwohl und Schutz des Lebens sind ein paar Stichworte, die aktuell sind.

Alles in allem sollten uns in den Dienst Gottes stellen und dem Leben dienen als gute Verwalter der Schöpfung. So finden wir unseren Platz im großen Ganzen und hinterlassen Segensspuren im Namen Gottes. So bekommt unser Leben etwas Heilsames. Das erfahren wir sehr deutlich in der gegenwärtigen Pandemie.

Ich wünsche Ihnen im Sommer den Blick und den Sinn für die Nähe Gottes in Ihrem Leben. Möge das Sie dazu bringen, Gott zu loben und anzubeten.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Pastor