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Gottesdienste im Juli (jeweils um 10 Uhr):
12.7: Gem.päd. Nikolei, 19.7. Herr Spiecker (plattdeutscher Gottesdienst), 26.7. Pn. Mona Rieg (kein Abendmahl!)
Bitte zu den jeweilligen Gottesdiensten vorher anmelden.
Die obigen Gottesdienste werden nicht im Internet übertragen.


Liebe Leserinnen und Leser, liebe Edendorfer,

ereignisreiche Wochen und Monate liegen hinter uns. Ein winzigkleines, unsichtbares Teil bringt das Gefüge der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Systeme weltweit durcheinander.

Die Kirchen haben in dieser Zeit gelernt, dass sie als „nicht systemrelevant“ eingestuft wurden. Das ist folgerichtig, wenn es eine Trennung von Staat und Kirche gibt. Ob sich in der Einschätzung der Relevanz etwas ändert, wird sich zeigen. Auf jeden Fall merken wir, dass der Mensch in dieser Krise nicht allein vom Abstandhalten lebt.

Ereignisreiche Wochen und Monate liegen vor uns. Langsam lockert sich der Lockdown. Für das kirchliche Leben bedeutet das ein langsames und vorsichtiges Öffnen. Gottesdienste sind unter starken Einschrän-kungen erlaubt. Andere Veranstaltungen und Angebote werden noch lange untersagt bleiben. Eine Übersicht über den derzeitigen Stand der Dinge lesen Sie auf den Seite 3, 4 und auf der Rückseite.

Not macht erfinderisch. Die Krise macht kreativ und bringt Neues hervor: abendliches Glockenläuten als akustischer Fixpunkt für Gemein-schaft und Gebet. Verse aus Psalm 118 begleiteten am Ostersonntag Spaziergänger an Storms Teich und am Osterloh-Weg. Unbekannte folgten einem „Flashmob“- Aufruf und schrieben mit Kreide „Der Herr ist auferstanden!“ auf die Gehwege. Im Mai wird es Autokino-Gottesdienste auf den Malzmüllerwiesen geben.

Vor uns liegt Pfingsten: Das Fest, bei dem Gottes Geist unter den Menschen eine neue Einheit und starken Zusammenhalt bewirkte. Eine Einheit, in der sich jeder mit jedem verbunden fühlte und ein Zusammen-halt über alle menschengemachten Grenzen hinweg zu sehen war. Vielleicht wird die Kirche als Institution in dieser Krise als nicht besonders relevant angesehen, der Geist Gottes ist es aber ganz sicher. Ein Bibel-wort hat mich in dieser Zeit besonders angesprochen und gestärkt:
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2.Timotheusbrief 1,7)

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen. Bleiben Sie behütet und gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Pastor